Einsatz am Hindukusch – Ein Spiel von Krieg und Frieden
Artikel erschienen in: Krieg und Frieden 21. May 2007
Afghanistan. Seitdem deutsche Truppen nach Afghanistan entsendet wurden, besteht auch innerhalb der SPD eine starke Debatte über den Sinn und die Effektivität dieses Einsatzes. Es gibt viele Skeptiker und wenn man die Presse verfolgt, merkt man schnell, dass Afghanistan noch sehr weit entfernt von dem anzustrebenden Frieden und der Demokratie ist. Des Weiteren überschatten Attentate die Erfolgsgeschichte der deutschen Soldaten, wie z.B. das Selbstmordattentat in Kunduz am vergangenen Samstag.Trotzdem ist es ungeheuer wichtig, dass die Soldaten noch nicht abgezogen werden, da dies den fortlaufenden Erfolg der Mission - Frieden nach Afghanistan zu bringen - stark gefährden würde.
Doch wie viele Opfer sind wir noch bereit einzugehen? Die SPD fordert deshalb eine neue Grundsatzdebatte, die den weiteren Verlauf der Rolle Deutschlands in diesem Krieg klären soll. Denn es ist klar, dass sich Deutschland dafür einsetzen wird, den Frieden in der Welt zu unterstützen und Terrorismus nicht zu tolerieren. Doch auch hierzu ist die richtige Strategie nötig, um einen weiteren Erfolg des Bundeswehreinsatzes abzusichern und möglichst viele Soldaten und Zivilisten vor dem Tod zu bewahren.Wir Jusos sprechen uns deshalb offen für eine weitere Debatte um die Mandate für einen weiteren Auslandseinsatz aus. Denn Krieg ist kein Spiel und macht nur dann einen gewissen Sinn, wenn alle anderen Mittel fehlgeschlagen sind und ein Zielgerichtetes Fortkommen zugesichert werden kann.
Habt Ihr noch Fragen? Oder wollt Ihr nähere Informationen über dieses Thema?
Dann sendet eine Mail an unseren Vorstand





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