Monatsarchiv für den Zeitraum April 2008

Aufruf zum Tag der Arbeit 2008

1 Kommentar 30. April 2008

Traditionell findet am 1. Mai in Harburg als früherem Arbeiterviertel ein eigenständiger und vielbeachteter Demonstrationszug zum Tag der Arbeit statt. Die Demo und die anschließende Kundgebung im Rieckhof wird vom DGB organisiert und lebt natürlich nicht zuletzt von der Beteiligung der SPD. Dementsprechend gilt es, sich am 1. Mai für die Rechte der Arbeitnehmer und im Sinne der jungen Generation vor allem für das Recht auf eine gute und faire Ausbildung einzusetzen. In diesem Sinne rufen die Jusos Harburg auch dieses Jahr wieder auf zum

Demonstrationszug zum Tag der Arbeit
ab 10:45 Uhr auf dem Sand
mit anschl. Kundgebung im Rieckhof ab 12:00 Uhr

Marmsfestiva 2008

Kommentar hinzufügen 25. April 2008


Harburg Die Vorbereitungen für das Marmsfestiva 2008 sind mal wieder im vollen Gange. So haben sich auch in diesem Jahr wieder viele Bands beworben, um auf dem Marmsfestiva 2008 abzurocken.
Bis jetzt ist die Bewerbungsphase jedoch noch nicht geschlossen und es besteht für interessierte Bands immer noch die Möglichkeit sich um einen Bands-Platz zu bewerben, denn die Bewerbungsphase läuft noch bis zum Freitag, den 02.Mai 08 / 19:00 Uhr.
Weitere Infos, Fotos usw. könnt ihr auch über die Webseite www.marmsfestiva.de erhalten.

Verdammt nochmal, China!

1 Kommentar 10. April 2008


Deutschland
Lange Jahre hat die westliche Welt und insbesondere Deutschland zugesehen, wie China sich und seine Politik in der Welt präsentiert hat. Man hat gehofft, gebangt und gezittert. Doch wie sieht es nun wirklich aus in der großen Volksrepublik?
Dies hat in der letzten Zeit insbesondere der China-Tibet Konflikt veranschaulicht, welcher zwar nicht erst seit geraumer Zeit existiert, sich aber dennoch im Zuge der Olympischen Spiele 2008 und der entstandenen Unruhen und Demonstrationen in der gesamten Welt verschärft und weit verbreitet hat. Und das alles, obwohl die Olympischen Spiele eigentlich zu einer Verbesserung der politischen und menschlichen Lage innerhalb Chinas beitragen sollten. Jedoch macht es den Anschein, als ob die Chinesen und auch die chinesische Regierung noch keinerlei Interesse an z.B. einer Ausprägung des Stellenwertes der Menschenrechte haben.

Stattdessen wird immer deutlicher, wie China auch im Thema Meinungsfreiheit zuschlägt: Nämlich mit blanker Gewalt und mit der zur Schau Stellung der vermeintlichen Macht eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder, dass noch unter kommunistischer Führung steht.

Doch wie kann es sein, dass ein Land wie China, dessen Menschenrechtslage damals, wie heute mehr als unklar war und ist überhaupt zur Austragung der Olympischen Spiele, einem symbolträchtigen sportlichen Akt des Friedens bestimmt wird?
Hier scheinen die Mitglieder des IOC eindeutig zu gutgläubig gewesen zu sein.
Dieser im Jahre 2001 begangene Fehler hat jedoch weitreichende Konsequenzen. So geht nämlich mit den Olympischen Spielen ein Milliarden Geschäft einher, welches nun wohl oder übel zu Gunsten eines Landes gehen wird, dass dieses Geld eher nicht in die Friedenserhaltung investieren wird.
Was allerdings geschehen ist, ist geschehen und kann schlecht wieder rückgängig gemacht werden.
Aber wie gilt es mit den Ausschreitungen und den begangenen Menschenrechtsverletzungen gegen Tibeter, Mönche und Demonstranten, besonders auch im Hinblick auf die Olympischen Spiel umzugehen?
Besonders ist diese Frage im Zusammenhang mit einem Boykott und dessen Auswirkungen bzw. Nutzen für die Tibeter zu klären.
Denn die chinesische Regierung ist ohne jeden Zweifel mächtig und eine Verunglimpfung der deutsch-chinesischen Beziehungen würde sicher weitreichende Konsequenzen auch für unseren Lebensstandart offenlegen.

Jedoch liegt auch auf unseren Schultern, als Demokratiebehaftete Nation und als gemeinschaftliche Vertreter eines Landes eine starke Pflicht gegenüber der von uns vertretenen Prinzipien und gegenüber der friedlichen Lösung von Konflikten, für die der Dalai Lama als Friedensnobelpreisträger unbestritten als Gallionsfigur bezeichnet werden kann.

Um diese und auch andere Probleme im Rahmen der chinesischen Politik und den aktuellen Konflikten zu klären lädt der Kreisvorstand der Jusos Harburg Dich herzlich zu einer Diskussionsrunde ein.