16. July 2010

Bereits zum fünften Mal findet am 18.9.2010 im Rieckhof das Musikfest „Marmsfestiva“ statt. Organisiert wird es wie jedes Jahr von den Harburger Jusos.
Das Marmsfestiva steht, wie bereits im letzten Jahr, unter dem Motto „The Battle“. Jede_r Zuschauer_in hat am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit, eine Stimme für die Band abzugeben, deren Auftritt sie/ihn am meisten überzeugt hat. Für die Gewinner winkt ein attraktiver Preis.
Auftreten werden junge Bands aus Harburg und Umgebung. Die musikalische Spannbreite reicht von Hip- Hop und Electro (Enormverdadles) über melodischen Rock (Hobo Thriteen, FreeAmps) bis hin zu hartem Metal (She’s An Onion). „Die Bands sind dieses Mal so abwechslungsreich wie nie zuvor, aber alle erstklassig. Es wird ein aufregender Abend für alle Fans von guter Musik.“, so die Mitorganisatorin des Marmsfestivas und Kreisvorsitzende der Harburger Jusos, Ronja Schmager.
Erwartet werden wieder ca. 500 junge Harburger, die Lust auf erstklassige Musik und friedliches Feiern haben. „Unser Ziel ist es, den Jugendlichen in Harburg für wenig Geld einen tollen Abend zu ermöglichen“, so Oliver Vornfeld, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos Harburg.
Einlass ist um 19:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt einen Euro.
Nähere Informationen zu der Veranstaltung und den Bands sind zu finden auf http://www.marmsfestiva.de. Als Bands spielen beim diesjährigen Marmsfestiva folgende Bands:
Enormverdadles
HoboThirteen
FreeAmps
She’s An Onion
8. July 2010
Am Dienstagabend haben sich viele Harburger_innen an einer
friedlichen Mahnwache unter dem Motto “Ein Licht gegen Gewalt in
Harburg” für Pascal E. beteiligt. Es sollte den Opfern der
gewalttätigen Übergriffe der vergangenen Wochen in Harburg von und
gegen Jugendliche gedacht werden.
Allerdings erklären die GRÜNE JUGEND Hamburg und der JUSO-
Kreisverband Harburg ihr Bedauern über das inhaltliche und
stimmungsmäßige Entgleiten der Veranstaltung auf dem Harburger
Rathausmarkt. Der Rahmen der Gedenkveranstaltung wurde durch
polemische Moderation und einige mit reißerischen Parolen, sowie mit
unangemessenen Zwischenrufen auftretende Teilnehmende, in eine
gefährliche Richtung gelenkt, die eine rechtsstaatsfeindliche
Stimmung vermittelte.
Dazu sagt Lena Mußlick, Beisitzerin im Landesvorstandes der GRÜNEN
JUGEND Hamburg (aus Harburg):
“Es ist wichtig, dass das Problem Jugendgewalt öffentlich
thematisiert und auf politischen Handlungsbedarf aufmerksam
gemacht wird. Jedoch dürfen die Trauer der Betroffenen und der
Wunsch nach schnellen Antworten nicht zum Zweck hetzerischer, auf
Angst aufbauender Meinungsmache instrumentalisiert werden.”
Oliver Vornfeld, stellvertretender Kreisvorsitzender der JUSOS
Harburg sagt:
“Ein in möglichst kurzem Abstand zu Straftaten durchgeführtes
Gerichtsverfahren ist zwingend erforderlich, um den
Täter_innen ein klares Unrechtsbewusstsein zu ermöglichen. Höhere
Strafen, wie sie auch bei der Veranstaltung gefordert wurden, führen
hingegen zu keiner gesteigerten Abschreckung bei den zumeist im
Affekt ausgeführten Gewalttaten, sodass damit lediglich das
Bedürfnis nach Vergeltung befriedigt würde. Verkürzte
Schnellverfahren auf Kosten rechtsstaatlicher Prinzipien lehnen wir
entschieden ab.”