Monatsarchiv für den Zeitraum November 2010
28. November 2010
Heute Mittag hat die GAL das Ende der Schwarz-Grünen Koalition bekannt gegeben. Es gibt kein Fundament mehr, auf dem die beiden Regierungsparteien seit Ole von Beusts Rücktritt aufbauen können.
Das bedeutet für uns eine heiße und schnelle Wahlkampf-Phase, denn die Neuwahlen sollen schon im Februar nächsten Jahres stattfinden. Unser Ziel ist es die Regierung zu stellen und Olaf Scholz als neuen Hamburger Bürgermeister feiern zu können.
Für die Wahlkampf-Arbeit müssen wir einige organisatorische Aspekte abstimmen, unter anderem die Gründung eines Harburger Teams an, in dessen Arbeit wir gemeinsam mit Sören Schumacher weitere Veranstaltungen planen wollen.
:: KV-Sondersitzung ::
01.12. / 20:30 Uhr im Kreisbüro
28. November 2010
Unter dem Motto „Grundrechte schreddern für die Sicherheit“ machten die Harburger Jusos am vergangenen Freitag, dem 26. November, mit einer satirischen Aktion in der Lüneburger Straße auf die Gefahren des „Sicherheits“wahnes aufmerksam, der zurzeit als Reaktion auf die angebliche „Terrorgefahr“ en vogue zu sein scheint: Vorbeigehende PassantInnen wurden von den Jusos dazu aufgefordert, ihre Grundrechte in einem bereitgestellten Schredder zu beseitigen. Es lag eine breite Auswahl an Artikeln aus dem Grundgesetz und der UN- Menschenrechtscharta bereit. JedeR konnte also das Grundrecht aussuchen, auf das er oder sie am ehesten verzichten würde. Zur Auswahl standen u.a. die Rechte auf Gleichheit vor dem Gesetz, Unverletzlichkeit der Wohnung, Presse- und Meinungsfreiheit und das Brief- und Postgeheimnis.
Zudem wurde den PassantInnen auch die Gelegenheit gegeben, auf einer Stellwand ihre Meinung zu dem Thema schriftlich zu äußern. Dabei entstanden eindeutige Aussagen wie „Angst ist geil!“ oder „Dank Terrorgefahr: immer Sitzplätze in der S- Bahn“, die deutlich erkennen lassen, dass sich die HarburgerInnen von der aktuellen „Terrorgefahr“ nicht einschüchtern lassen.
Ronja Schmager, Vorsitzende der Harburger Jusos, dazu: „Mit dieser Aktion sind wir ganz nah bei den Menschen, das haben wir in vielen Gesprächen festgestellt. Unser Ziel, über die, vom Kontrollwahn geleiteten, gedanklichen Auswüchse einiger deutscher Politiker aufzuklären, ist uns definitiv gelungen. Gerade Beschneidungen in den Grundrechten, wie die Diskriminierung von ganzen Bevölkerungsruppen einhergehend mit dem Ausbau der Infrastruktur zur Überwachung der Menschen durch den Staat, gefährden die Demokratie nachhaltig und sind deshalb keinesfalls hinzunehmen. Die systematische Entmündigung der Menschen muss gestoppt werden! Und deshalb ist unser Credo ist klar: Freiheit statt Angst!“
Oliver Vornfeld, stellvertretender Vorsitzender der Harburger Jusos, ergänzt : „Wirkliche Sicherheit kann nur durch ein gesunde Gesellschaft, die auf der Anerkennung der Freiheit und Mündigkeit der Menschen fußt, geschaffen werden und nicht durch eine Beschneidung von Grund- und BürgerInnenrechten, wie sie einige Rechts- und Innenpolitiker derzeit fordern. Die Angst vor Terroranschlägen wird jetzt bewusst geschürt, um von der desolaten Lage der Regierung abzulenken und die verfassungsfeindliche Überwachung, Desinformation und Diskriminierung von Menschen z.B. durch die Vorratsdatenspeicherung, Einschränkungen der Pressefreiheit, Handy- und Telefonverbote für bestimmte Menschen oder Bundewehreinsätze im Inneren durchzusetzen. Eine Liste die sich beliebig erweitern ließe.“
15. November 2010

Jusos Harburg werden mit 3. Preis ausgezeichnet Quelle: 'Neuer Ruf - Ausgabe 45/2010'
14. November 2010

Liebe Jusos
die Jusos aus Rotenburg/Wümme haben eine Besichtigung des Zeit Verlagshaus organisiert und uns ganz herzlich dazu eingeladen.
Wer diese einmalige Chance nutzen möchte diesen großen Verlag zu besuchen und nette Jusos aus Niedersachsen kennen zu lernen, kann sich gerne mit mir kurz schließen, außerdem wird um die Teilnahme an der Doodle gebeten. http://doodle.com/w5k4kbec22g7zrh8
:: Der Termin:
Donnerstag, 25. November · 14:30 – 17:00
Herzliche Grüße Ronja
14. November 2010
Am vergangenen Samstag war es uns Jusos dank der beiden Bürgerschaftsabgeordneten Sören Schumacher und Thomas Völsch möglich, wieder einmal an einem der begehrten Ausflüge zum Berliner Bundestag dabei zu sein. Obwohl aufgrund verschiedener terminlicher Kollisionen in diesem Jahr nicht ganz so viele Jusos die Möglichkeit des Berlinbesuches wahrgenommen haben, konnten wir dennoch eine schöne Zeit in Berlin verbringen und haben so neben dem Bundestag noch Sehenswürdigkeiten, wie das “Hard-Rock Café”, das Berliner “KaDeWe” oder das Brandenburger Tor besichtigen können. Kurz um ein lustiger und gelungener Wochenendausflug, bei dem wir zum einen viel über die demokratische Geschichte Deutschlands und zum anderen die wachsende Stadt Berlin näher und genauer erleben und erfahren konnten.
7. November 2010
Bei dem Landesparteitag der Hamburger SPD, der am 6. November 2010 stattfand und sich mit dem Thema “Berufliche Bildung” beschäftigte, bestand für die Harburger Jusos gleich doppelt Grund zur Freude:
Ein Antrag der Harburger Jusos, der die Einrichtung eines Mentoren- Programmes forderte, wurde von den Delegierten einstimmig angenommen. In dem Antrag sprechen sich die Harburger Jusos dafür aus, dass Schülern an Stadtteilschulen und Gymnasien ab der achten Klasse ein Mentor zur Seite gestellt werden soll, welcher ihnen bei der Berufsfindung und generellen Berufsorientierung helfen soll. Bei den Mentoren soll es sich um Personen handeln, die bereits über langjährige Berufserfahrungen verfügen und/oder sich u.a. schon in Rente befinden.
Der Antrag wurde über die Harburger SPD eingebracht, die ihn zuvor bereits auf ihrer Kreisdelegiertenversammlung einstimmig beschlossen hatte. Die Jusos Hamburg hingegen hatten den Antrag auf ihrer letzten Delegiertenversammlung mehrheitlich abgelehnt.
Zudem waren die Harburger Jusos mit dem “Marmsfestiva”, dem größten Musikfestival in Hamburgs Süden, für den diesjährig erstmals verliehenen Elisabeth- Ostermeier- Preis, nominiert, welcher am Ende des Parteitages verliehen wurde. Das Marmsfestiva findet seit 2006 jährlich im Harburger Rieckhof statt und bietet jungen Bands aus Harburg und Umgebung die Möglichkeit, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren. In diesem Jahr feierten um die 500 junge Harburger mit den Jusos. Diese belegten schließlich den, mit 100 Euro dotierten, 3. Platz.
Ronja Schmager, Kreisvorsitzende der Harburger Jusos, zum Parteitag: ” Die breite Zustimmung und Wertschätzung, die wir für unseren Antrag, aber auch für das Marmsfestiva, erfahren haben, zeigt uns, dass wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten, unseren Stadtteil und unsere Stadt nach vorne zu bringen. Wir sind sehr zufrieden, fühlen uns in unserer guten Arbeit bestätigt und sind sehr motiviert, diese auch weiterhin fortzuführen”.
Den Mentoren- Antrag gibt es hier zum nachlesen.
Weitere Infos zum Marmsfestiva gibt es hier.
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* Um eine bessere Lesbarkeit dieses Artikels zu gewährleisten, werden in dessen Rahmen weibliche und männliche Doppelungen zugunsten des generischen männlichen Ausdrucks aufgegeben