Harburger Jusos verteilen süße AKWs zum sofortigen Abschalten

Artikel erschienen in: Aktionen Presse 17. December 2010

Artikel geschrieben von Oliver Vornfeld

Am Freitag, dem 10. Dezember, verteilten Harburger Jusos im Rahmen der Aktion „Kernkraftwerke abschalten“  süße Mini- AKWs in der Harburger Innenstadt.

 Auslöser dafür war die Absegnung des Energiekonzeptes der schwarz-gelben Koalition durch Bundespräsident Wulf, welches den Ausstieg vom Atomausstieg, der vor zehn Jahren von der damaligen rot-grünen Regierung beschlossen wurde, beinhaltet. Dieser Ausstieg sollte eigentlich den erneuerbaren Energien ein deutlich grüneres Entwicklungspotential ermöglichen. Dies wird nun stark behindert.

Dazu der Harburger Juso Joscha Tetzlaff:  ” Eine solche kurzsichtige Politik, die lediglich den Betreiberfirmen der AKWs dient, kann von uns Jusos nicht einfach hingenommen werden. Es kann nicht sein, dass der damals von Rot-Grün im Bund eingeschlagene, vollkommen richtige Weg hin zu erneuerbaren Energien durch die rückwärtsgewandte Politik der jetzigen Bundesregierung wieder verlassen wird!”

Deshalb also die “Kernkraftwerke abschalten”- Aktion, bei der die Jusos 150 Mini-AKWs, bestehend aus einem Spekulatius-Boden, einem Schokokuss-Gebäude und einem Keksröllchen-Schornstein, an  PassantInnen in der Harburger Innenstadt verteilten. Diese konnten sie dann “abschalten”, indem sie sie aßen und somit ihre Ablehnung zum Ausdruck brachten. Mit dazu gab es ein Informationsblatt, das über die Gefahren der Atomkraft und zugleich die Chancen der regenerativen Energien informiert.

Jan- Philipp Schucher, Mitglied im Vorstand der Jusogruppe Harburg: “Bei dieser Aktion zeigte sich einmal mehr, dass der deutlich überwiegende Anteil der Bevölkerung nicht mit der derzeit betriebenen Energiepolitik konform geht, sondern sich viel lieber von der Kernkraft lossagen würde.”

1. Kommentar Deinen eigenen Kommentar hinzufügen

  • 1. incognito  |  Geschrieben 26. January 2011 / 03:51

    Großartiges Foto :-D

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